Unsere sieben Mitgliedsschulen im Überblick

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Den Umgang mit den alltäglichen Mühen des Menschen lernen:
Vertrag zwischen Maria Ward Realschule und Caritasverband für das Compassion-Praktikum


Neuhaus am Inn. Bereits zum fünften Mal beginnt in der kommenden Woche an der Maria Ward Realschule das große Sozial-Projekt "Compassion". Alle Schüler der 8. Klassen werden zwei Wochen lang in sozialen Einrichtungen ein Praktikum ableisten. Sie werden in Kindergärten, Seniorenheimen, in Heimen und Schulen für Menschen mit Behinderung oder auch bei der Bahnhofsmission wichtige Erfahrungen sammeln im alltäglichen Umgang mit Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Aus so mancher Erfahrung in diesem Praktikum kann auch ein späterer Beruf in Erziehung und Pflege werden.
Viele dieser Praktikumsstellen, ob Kindergärten, Altenheime oder Fördereinrichtungen sind in der Trägerschaft des Diözesancaritasverbandes Passau. Darum wurde zum Beginn des diesjährigen Compassion-Praktikums ein Kooperationsvertrag zwischen der Neuhauser Realschule und dem Caritasverband unterzeichnet, in dem die Wichtigkeit der Schule als Ort diakonischen Lernens betont wurde. Die Mitatbeitenden der Abteilung Gemeindecaritas und Grundsatzfragen des Caritasververbands unterstützen die Praktikumsverantwortlichen bei der Durchführung und Weiterentwicklung des Projekts.
Unterzeichnet wurde der Vertrag am Ende eines Gottesdienstes, den Domdekan Dr. Michael Bär als Vorstand des Diözesancaritasverbands zusammen mit Diakon Stefan Zauner feierte, der als Pastoralpsychologe und Religionslehrer in Neuhaus das Compassion-Projekt angeregt hat und verantwortlich begleitet. Unterschrieben haben auch stellvertretend die Klassensprecher aus den vier 8. Klassen der Neuhauser Realschule.

 

Diakon Stefan Zauner (8. v. links) als Verantwortlicher für das Praktikum, Schulleiterin Astrid Schmid und Domdekan Dr. Michael Bär unterzeichneten den Kooperationsvertrag zwischen der Neuhauser Realschule und dem Diözesancaritasverband für das Compassion-Projekt.

Text und Foto: Dr. Hans Würdinger

 

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zeigt sich bewegt und betroffen

Bewegt und betroffen von den großen Schäden, die  das Hochwasser Anfang Juni in der Maria Ward Realschule in Neuhaus hinterlassen hat, zeigte sich der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Ludwig Spaenle bei einem Rundgang durch die Schule. Er war nach Neuhaus gekommen, um den Schulfamilien in der Stadt und im Landkreis Passau für ihren gewaltigen Einsatz bei der Beseitigung dieser Schäden zu danken. Dr. Spaenle zeigte sich sehr beeindruckt von der großartigen Leistung, mit der in der Neuhauser Schule und in den anderen betroffenen Schulen der Schulalltag wieder möglich gemacht wurde.
„Sie alle haben sich von der enormen Last dieser immensen Schwierigkeiten nicht entmutigen lassen. Gerade in der sensiblen Prüfungszeit hat die Schulfamilie gezeigt, wie sie zussammensteht", betonte der Kultusminister. „Respekt und Dank" sagte der Minister allen, die vom Hochwasser betroffen waren und allen, die zusammengestanden sind, um zu helfen: "Hier wurde spürbar, was Schule kann, wenn im Chaos die Gemeinschaft der Schulfamilie stark ist".
Dr. Spaenle betonte, dass die Schulen in ihrer finanziellen Sorge nicht allein gelassen werden. Der Freistaat Bayern werde den Sachaufwandsträgern bei der Sanierung der Schulen unter die Arme greifen. Die bayerische Staatsregierung habe ein Hilfsprogramm aufgelegt, das die Gemeinden bei der Wiederherstellung auch geschädigter Schulen unterstützt. Diese Hilfsprogramm, das bis zu 80 Prozent der förderfähigen Schadenssumme umfassen soll, gelte auch für die privaten Schulen wie die Realschule in Neuhaus.
Denn dass hier viel Hilfe nötig ist, wurde deutlich beim Rundgang des Ministers durch die vom Wasser und Schlamm verwüsteten Räume. „Hier muss in kürzester Zeit bis zur Erschöpfung gearbeitet worden sein. Da verschlägt es einem die Sprache", stellte Dr. Speanle fest, als er die Schäden in den Klassenzimmern sah. Hilfe sagte auch Dr. Josef Sonnleitner, der Finanzdirektor der Diözese Passau zu. Die Maria Ward Realschule gehört zur Maria Ward Schulstiftung, an der auch die Diözese beteiligt ist. Der Neuhauser Bürgermeister Josef Schifferer bewunderte die Schulfamilie der Realschule: „Es war kaum glaublich, aber bereits drei Tage nach dem Abzug des Wassers konnte die Schule wieder auferstehen. Der Unterricht konnte teilweise wieder beginnen. Da hat man gesehen: Die Lehrer packen an!"
Neben der Maria Ward Realschule in Neuhaus überreichte der Kultusminister auch an die Gisela-Schulen in Passau-Niedernburg und an das Auersperg-Gymnasium in Passau-Freudenhain Urkunden der Anerkennung für die großartige Gemeinschaft in Hochwasserzeiten.

 

Schulleiterin Astrid Schmid (links) führte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (3.v.links) durch die vom Hochwasser geschädigten Räume der Schule, begleitet von Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder (v. links) und Eike Hallitzky, dem Finanzdirektor der Diözese Passau Dr. Josef Sonnleitner und stellvertretender Landrätin Gerlinde Kaupa.

 

 

Dankurkunde des Ministers für die gewaltige Leistung der Schulfamilie - überreicht an Astrid Schmid und die Schülersprecher Lisa-Marie Aschenbrenner, Johannes Budelmann und Valentin Schepke.

 

Text und Fotos: Dr. Hans Würdinger

 

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